Sonntag, 5. August 2012

Ein neuer Fall für das Admin Training

Ich hatte ja bereits angekündigt, dass ich das Admitraining weiter fort führen will. Ziel ist es für Admins die ihre Aufgabe ernst nehmen einen Bibliothek von „Präzedenzfällen“ zu schaffen. Erfahre Admins können so anhand der Kommentare anderer Admins überprüfen ob sie „richtig“ liegen und neue Admins können sich einen Eindruck verschaffen womit man es als Admin so zu tun bekommt.

Nachdem das Admintrainig letzten Monat mit drei Fällen gestartet ist habe ich jetzt ein viertes Log bearbeitet das ich gerne vorstellen möchte. Auch wenn diese Logs tatsächlich realen Ereignissen entsprechen, so dienen sie nicht dazu irgendjemanden lächerlich zu machen oder bloß zu stellen sondern sollen einfach lebensnah zeigen welche Fragestellungen an einen Admin so herangetragen werden. Aus diesem Grunde versuche ich die Logs weitgehend zu anonymisieren. Allerdings kann es vorkommen, dass ich irgendwo mal einen Namen übersehe, da bitte ich um Nachsicht und einen freundlichen Hinweis.

Der neue Fall: 

Jeder darf natürlich seinen Kommentar abgeben, beleidigende Kommentare muss ich jedoch leider löschen. Sollte jemand einen interessanten oder kniffligen Fall haben, stelle ich ihn gerne mit ein. Viel Spaß beim knobeln.

Eure
Cori

Freitag, 3. August 2012

Kommunikation


Das Wort kommt aus dem Latein und bedeutet etwa soviel wie teilen, mitteilen, gemeinsam machen. Unter Kommunikation versteht man gemeinhin den Austausch von Informationen. Dabei ist ein gegenseitiges nehmen und geben gemeint. Vermeintlich greifen wir dabei am häufigsten auf Sprache zurück die wir in Wort und Schrift ausdrücken.

Doch das ist nur die halbe Wahrheit. In Wirklichkeit ist alles was wir tun Kommunikation. Wenn wir jemanden zu seinem Geburtstag anrufen sagen wir damit aus: „Hallo ich habe an deinen Geburtstag gedacht.“ Wenn wir nicht anrufen, dann sagen wir damit aus: „Irgendetwas war wichtiger als an deinen Geburtstag zu denken.“

Bei allem was wir machen kann sich jemand anderes fragen warum wir das machen. Was bringt uns dazu uns so zu verhalten wie wir uns verhalten? Die Antwort die derjenige sich dann auf seine Frage gibt wird wiederum sein Verhalten beeinflussen. Auch diese Verhaltensänderung fällt jemandem auf.

Schon haben wir Kommunikation. Jede Tat stellt ein Zeichen dar. Ich sende durch meine Tat, mein Zeichen, ein Signal. Dieses Signal wird an vielen Orten bemerkt und führt überall zu einer Reaktion denn auch etwas zu ignorieren ist eine Reaktion. Die Reaktion selbst stellt aber wieder ein Signal dar welches woanders wahrgenommen und beantwortet wird.

Die Reaktionen können nahezu unbedeutend sein wie ein Schulterzucken, es können aber auch größere und bedeutsame Reaktionen sein wie zum Beispiel eine diplomatische Krise. Egal ob die Reaktion bedeutsam oder unwichtig ist sie hat immer Konsequenzen.

Mit anderen Worten: Aktionen sind alles was wir machen. Alles was wir machen ist Kommunikation. Jede Kommunikation führt zu einer Reaktion. Jede Reaktion ist eine Konsequenz der Kommunikation und somit kann man die Gleichung aufstellen: Jede Aktion hat eine Reaktion.

Wenn man das nun aber weis so kann man versuchen seine Kommunikation so zu wählen dass sie zu der gewünschten Reaktion führt. Nichts anderes machen wir beim Flirten auch. Wir wollen jemanden auf uns Aufmerksam machen also fangen wir Mädchen an uns zu schminken oder besonders anzuziehen, wir lernen Fußballregeln, lassen uns auf irgendwelche „Trimm-dich“-Geräte scheuchen und verfallen dem Leistungswahn der Herren oder wir tun so als würde es uns Spaß machen kleine Plastiksoldaten anzupinseln oder so was.
Männer hingegen stemmen Gewichte rauf und runter, benutzen plötzlich After-Shave oder Sprühdeos, lassen sich von uns auf Tanzflächen zotteln, protzen mit Geld, Autos, einer Rolex oder bestechen uns mit Schmuck und die sie das nicht können versuchen es mit Humor.  

Das Signal was wir dabei senden ist einfach: „Hallo, ich bin toll und wenn du das bemerkst wär’s schön wenn wir zusammen kommen.“

Lernen

Das Interessante ist, dass wir diese Signale brauchen und aus den Reaktionen lernen. Wenn ich als Kind, frech zu meiner Mama war, legte sie mich wenn es sein muss mitten im Einkaufszentrum übers Knie. Die Reaktion auf meine Aktion erfolgte also unmittelbar und daher fiel es mir leicht einen Zusammenhang herzustellen. Da es äußerst demütigend und auch schmerzhaft ist im Einkaufszentrum vor allen Leuten den Popoversohlt zu bekommen war der weg zur Erkenntnis nicht besonders weit: „Wenn ich frech zu Mama bin ist das nicht gut für mich.“

Das funktioniert übrigens auch mit Sachen die nicht lebendig sind. Die Kommunizieren auch mit uns. Ein Kind lernt augenblicklich, dass es nicht auf Herdplatten fassen soll, sobald es sich einmal die Hand dran verbrennt. Und es lernt das so gründlich, dass sich heutzutage kaum jemand mit der Flachenhand auf einer kalten Cerankochplatte abstützt. Auf jedem anderen Küchentisch gerne und andauernd, aber nicht auf der Kochplatte.

Verstärkung:

Später wenn wir erwachsen sind funktioniert das übrigens auch. Wenn ich faul bin und schlecht arbeite, dann bekomme ich eine Abmahnung und noch eine und irgendwann wird mir geraten die Firma zu wechseln oder ich bekomme direkt die Kündigung. Sowas nennt sich ein Verstärkersystem.

Verstärkersysteme gibt es auch in positiver Hinsicht: Wenn ich besonders viele Überstunden mache, bekomme ich besonders viel Geld, wenn einen guten Wein trinke und der Alkohol zu wirken beginnt fühle ich mich entspannter und wohler. Wenn ich Zahnschmerzen habe und zum Zahnarzt gehe, hören die Schmerzen auf.

Auf diese Art und weise kann man Leute auch konditionieren und sie zu einem bestimmten Verhalten erziehen. Wenn ich unsere En Loo, jedes Mal wenn ich online komme einmal umschieße und sie mir daraufhin 100 L$ überweist dann werde ich sie immer öfter umhauen und dann erwarten jedes mal 100 L$ zu bekommen. Da Loo nicht unbegrenzt viele L$ hat wird sie also irgendwann anfangen mir auch mal nichts zu geben. Trotzdem werde ich sie weiter dauernd umschießen denn es könnte ja sein dass ich 100 L$ bekomme.

Doppelbotschaften

Vor dem Hintergrund dieser Überlegung sind Doppelbotschaften fatal. Unter einer Doppelbotschaft versteht man, wenn gleichzeitig zwei gegensätzliche Signale gesendet werden: Also wenn ich zum Beispiel einen vier Seiten langen Text zu einem Thema schreibe und darin eigentlich nur betone wie egal mir dieses Thema ist. Dadurch dass ich viel Zeit und Energie aufwende was zu schreiben zeige ich: Das Thema ist mir wichtig, ich habe dazu was zu sagen. Und dieses Signal lässt natürlich die verbale Aussage sehr unglaubwürdig wirken.  
Doppelbotschaften sind also zu vermeiden.

Eigen- und Fremdwahrnehmung:

Das große Problem bei der Kommunikation ist es dass man einerseits seien eigenen Signale gut kennen muss und genau wissen muss, wie sie wo aufgenommen werden. Während man natürlich auch die Signale der anderen richtig deuten können muss.

Einfacher ausgedrückt: Ich muss versuchen rauszubekommen wie wirke ich auf andere, wie sehe ich selbst mich und wie wirken die anderen auf mich?

Häufig genug passiert es, dass ich denke, dass ich alles richtig mache, nett und freundlich bin und die anderen mich aber als überhebliche Mistzicke wahrnehmen. Das führt dazu dass die anderen mit mir so umgehen werden wie man eben mit einer überheblichen Mistzicke umgeht.
Die natürliche Reaktion wäre dass mein Gedankengang der folgende wäre: „Boah die anderen sind ja plötzlich alle so gemein zu mir, dabei bin ich doch so nett zu ihnen. Na wartet jetzt bin ich auch mal gemein!“  

Wenn ich aber diesen Post gelesen habe, dann denke ich mir: Die anderen sind gemein zu mir, das steht fest. Ich weiß aber das jede Aktion die Reaktion auf etwas ist das vorher passiert ist. Was genau habe ich denn gemacht, dass die jetzt so gemein sind? Hm eigentlich hab ich doch nichts Schlimmes gemacht. Also kann der Grund nur sein, dass entweder das was ich als nett empfinde, nicht als nett bei denen ankommt.

Dafür kann ursächlich sein, dass ich nicht erkenne dass ich ne arrogante Zicke bin dann stimmt meine Eigenwahrnehmung nicht.
Es kann auch sein, dass ich deren Reaktion als gemein erlebe, obwohl sie das gar nicht ist, dann stimmt meine Fremdwahrnehmung nicht.
Oder es kann sein dass ich wirklich nett bin und die anderen das nicht erkennen und darum mit Gemeinheiten gegen mich reagieren, dann stimmt die Fremdwahrnehmung der anderen nicht.

Tatsache ist, dass wir Feedback benötigen um überhaupt eine Ahnung zu haben wie wir nach außen wirken. Wir alle gehen doch im Grunde unseres Herzens davon aus dass wir eigentlich nette Leute sind. Ja wir haben unsere Ecken und unsere Kanten aber im Grunde sind wir doch ganz nett und freundlich. An diesem Glauben halten wir solange fest bis uns das Gegenteil bewiesen wird.

Ein Beispiel dazu wie unterschiedlich Eigen und Fremdwahrnehmung sein können:


Magnus Gäfgen entführte 2002 den Bankiers Sohn Jakob vom Metzler und forderte Lösegeld um seinen aufwendigen Lebensstil zu finanzieren. Da Jakob ihn erkannt hatte uns sicher würde identifizieren können musste Gäfgen den kleinen Jakob ermorden wenn er mit seiner Erpressung erfolg haben wollte. Dies klingt zunächst nach einem kaltblütigen und barbarischen Verbrecher.

Als Gäfgen die Ermittler allerdings zum Fundort der Leiche führte und das schreckliche Ausmaß seines Verbrechens realisierte, soll er blass geworden und zusammen gesunken sein und gestammelt haben: „Aber das war doch nicht ich…ich kann doch niemanden töten. Ich bin doch kein Mörder“
Auch früher wurde Gäfgen nie als gewalttätig beschrieben. Einer der „keiner Fliege etwas tun könne“. Später versuchte Gäfgen eine Stiftung für Kinder zu gründen die Opfer eines Verbrechens wurden.

Gäfgen nahm sich offensichtlich als armen, unterdrückten und von der Gesellschaft drangsalierten, vor allem unschuldigen, liebenswerten und ehrlichen jungen Mann wahr.
Die Gesellschaft sah in ihm einen kaltblütigen Psychopathen der für etwas Bargeld nicht vor Mord an einem kleinen Jungen zurück schreckt.

Schluss Bemerkung:

Jede Aktion ist Kommunikation und jede Kommunikation hat eine Reaktion. Ob die Kommunikation die beabsichtigte Reaktion hat oder nicht hängt von der Wahrnehmung der beteiligten Kommunikationspartner ab.
Wenn man bemerkt, dass Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung offensichtlich nicht überein Stimmen, dann kann man das entweder völlig ignorieren und sich weiter einreden das alles in bester Ordnung ist oder man kann sich überlegen welche Signale man anderes setzen will damit Eigenwahrnehmung und Fremdwahrnehmung wieder übereinstimmen.

Donnerstag, 2. August 2012

Jorts Fähre beschert einen schönen Abend

Endlich hatten wir unser RP mit Jorts Fähre, ich hatte mir das schon wirklich lange gewünscht. Da ich einige aus Jorts Fähre schon länger kenne, insbesondere Sim ganz großartig finde und weil ich ihren Blog mag.

Häufig waren unsere Zusammentreffen mit den Fährmeistern davon verhindert worden, das Jorts Fähre genau so wie die allermeisten Städte und Dörfer unter chronischem Kriegermangel leidet. Und mit sechs Leuten los zu ziehen um zwei Kajirae zu fangen ist nicht sehr sportlich und Spass macht es auch nicht. Leider war mein Zusammentreffen mit Spielern zufallsbedingt so kampflastig, dass es nicht zu einer Spielbewertung reicht.

Trotzdem möchte ich unsere Erlebnisse kurz schildern. Wir hatten den Jortern (Wie nennt man die eigetlich Jorts, Fähris, Jortis, JFs?) am Nachmittage via IM gesteckt dass am Abend jemand zum Waffengang vorbei kommen würde und es klappte auch. Denn als ich die Vorhut für unsere Truppe machte waren wirklich drei bewaffnete Herren da und noch zwei oder drei Kajirae.
Wir hatten uns vorgenommen das Anschleichen wirklich sauber auszuspielen und immer mit gerufenen Emotes unseren Gegner unser Erscheinen anzukündigen damit hinterher niemand sagen kann dass er von nichts gewusst hätte.
Die Pyrana schleichen such an
Die Sim Glory Land auf der Jort’s Fähre erbaut wurde eignet sich wie kaum eine andere für einen „enbeded Fight“, also einen Kampt beidem RP in dem Meter-Kampf und Meter-Kampf ins RP eingebettet ist. Also huschten wir von Busch zu Strauch und von Deckung zu Deckung biss plötzlich, noch außerhalb der Stadt eine hübsche Sklavin mit rotbraunem Haar herangeschlendert kam. Unter einem Vorwand lockte Kati sie noch weiter von der Stadt weg wo ich sie zu geeigneter Zeit angriff und niederschlug bevor sie schreien und uns verraten konnte.
Unsere Schwester Sun fesselte das arme Mädchen dann und machte den Fehler anzunehmen dass die Sklavin ausreichend eingeschüchtert wäre, was sie aber nicht war und natürlich anfing herum zu schreien. Ab da war natürlich alle Tarnung vergebens und wir mussten zum Angriff über gehen. Syri stürmte vor, und wir anderen hinterdrein und attackierten mehrere Leute die auf dem Marktplatz des Ortes bei dem Brunnen standen. Die Dorfbewohner flüchteten sich in die Taverne und dort durch eine Falltür in den Keller. Noch ehe wir diese Tür aufbrechen konnten rief eine unserer Jägerinnen dass die Flüchtigen sich zur Festung etwas Oberhalb des Dorfes absetzen würden.
Ab da war für uns klar dass die Zeit nun gegen uns lief. Wahrscheinlich würde man aus dem Castell rasch die Garnisonstruppen holen. Also lies ich meine Schwestern hinter den Häusern am Dorfrand Deckung nehmen und die Gegner mit einem Pfeilhagel einzudecken um sie in ihre Deckung zur drängen.  


Die Kajira tanzt am Feuer
An diesem Punkt trafen wir eine Entscheidung die ich rückblickend für überaus fair halte. Einer der Krieger war als klar wurde dass es auf eine Konfrontation hinauslaufen würde offline gegangen. Später erfuhr ich, dass er nicht mit uns spielen wolle. Ob er damit die Panthermädchen allgemein meinte, oder uns Pyrana im Speziellen kann ich nicht sagen. Nur schade finde ich es. Und es hatte auch Auswirkungen auf den Kampf denn nun waren sechs Pyranas gegen zwei heldenhafte Krieger im Einsatz.
Also fanden wir es etwas unfair und vor allem nicht ganz realistisch wenn wir Panther nun anfangen die Festung zu stürmen. Also beschränkten wir uns darauf die beiden Krieger nicht raus kommen zu lassen, klauten Lebensmittel so viele wir finden konnten und zogen uns zurück.

Im Lager war es sehr wohltuend mit der gefangenen Sklavin mal RP machen zu können. Es war keine Superzicke die mit Sprüchen daher kam wie: „Ihr lasst mich besser sofort laufen sonst brennt mein Herr euer ganzes Camp nieder…“. Vielleicht konnten wir sie gerade darum ernst nehmen. Sie zeigte Angst und versuchte sich dadurch dass sie sich auf ihre Disziplin konzentrierte die ihr als Sklavin sicher durch unzählige Schläge beigebracht wurde die neue Situation anzunehmen und sich in ihr zu recht zu finden. So tanze sie zögerlich und unsicher währen die böse gesonnenen und kaltherzigen Pyrana drum herum saßen, ihre Sieg feierten und ihr die Rolle der Partyattraktion zuschoben.

Leider war ich einen Tag später nicht anwesen als meine Schwester Heike die Sklavin gegen einen kleinen Pagavorrat an einen Krieger aus Lydius zurück verkaufte.

Insgesamt war es ein, wie ich fand gelungenes RP, es war nicht so dass man Jahrelang davon spricht, aber es war so dass man abends zufrieden ins Bett gehen konnte und nicht das Gefühl hatte dass sich jemand ungerecht behandelt fühlte und das ist zur Zeit auf Gor schon viel wert.

Danke an Jorts Fähre

Eure
Cori  

Mittwoch, 1. August 2012

Jetzt reden die Sharks!

Ich freue mich, dass die die Sharks in Person von Shine doch zu einer Stellungnahme bereit sind dies sie in ihrem Forum hinterlegt haben.
Ich stelle den Link hier mal ohne irgendeinen Kommentar ein. Wer was zu sagen hat sollte auch zu Wort kommen.

Die Antwort der Sharks

Dank an die Sharks.

Eure
Cori

Das war der Juli

Liebe Leser,

wieder ist ein Monat zu Ende und wieder ist es Zeit Bilanz zu ziehen. Zum einen gab es hier im Blog die eine oder andere Neuerung. Coris Second Life verfügt Neuerdings über eine Suchfunktion die in meinem Blog und allen verlinkten Blogs aus der Blogroll nach den Suchanfragen sucht.  Zum anderen hat sich an den Post-Tags was ein bsichen ws geändert aber ich glaube das ist nicht so entscheidend.

Die Statistik, sagt dass es ein guter Monat war. Es ist mir gelungen fast jeden Tag etwas zu schreiben und habe in 31 Tagen 29 teilweise sehr ausführliche und rechercheintensive Posts einstellen können. Entsprechend sind auch die Besucherzahlen etwas höher ausgefallen. Ich hatte mir zum Ziel gesetzt die 3000er-Marke zu knacken und das ist mit 3661 Besuchern (ja eigentlich nur Klicks) deutlich übertroffen worden. Der besucherstärkste Tag war dabei mit 285 Klicks der 28.7. also mitten in den "Sharks-Affäre". Und es tun sich erschreckende Parallelen zum meiner Spielbewertung über die Sharks vom 14.4.12 auf. Der seiner Zeit auch einen wahren Ansturm auf meine Seite auslöste. Übrigens wurde in diesem Monat die Marke von 10000 Besuchern erreicht.

Erstunlich blas blieb das Administratoren-Training welches ich in den kommenden Wochen und Monaten zu einer wirklichen Fallsammlung ausbauen möchte da ich hoffe, dass uns allen an fairen und gerechten Admins gelegen ist und vielleicht kann man so ja einen kleinen Beitrag zu diesem Ziel leisten.

Interessant ist auch die Auswertungen des Erfolgs der einzelnen Pots. Er erfolgreichste Post des Monats war Mein Bericht über eine Bauart einer Piraten Sim der in wenigen Tagen 204 Klicks erhielt. „Endlich wirdgeredet“ ein Relativierungs-Post zu einer Spielbewertung (übrigens auch eine Piratengruppe) landete auf dem 2. Platz mit 70 Klicks und die Bronzemedaille holt sich „Keine Gegendarstellung…aber irgendwie doch eine“, auch ein Post der eher entstand um den Betroffenen zu erklären dass meine Posts eigentlich keine vernichtenden Gruppenschädigung sind sondern als kritisches Feedback zu verstehen sind, welches man annehmen kann oder eben auch nicht.

Sachbezogene Posts über Sklaverei in der Antike, die Jagd oder die Änderungen der medizinischen Rechtslage fanden verhältnismäßig wenig Zuspruch. Wahrscheinlich liegt dieses auch daran, dass meine Posts über die Sharks durch begleitende Kommentare in Bart’s Blog unerwartete Unterstützung fanden, denn dieser lies sich zu insgesamt drei Blogs zu dem Thema hinreißen.

Menschlich gesehen war der Monat kein Erfolg. Es wurde mir mehrfach mit Anzeigen gedroht, einmal wurde ich zum Selbstmord aufgefordert und einmal wurde mir eine RL-Vergewaltigung angedroht. Ein individuelles No-RP und einen Sim-Bann kann ich mir nun auf die „Haben“-Seite schreiben. Doch Menschen die keine Kritik vertragen gibt es immer. Wer etwas sagt muss auch bereit sein die Konsequenzen zu tragen, also darf ich mich nicht beschweren.

Das führt natürlich dazu, dass ich meine Kommunikationsweise natürlich drastisch überdenken muss. Welche Änderungen das genau sein werden weiß ich noch nicht, wahrscheinlich werde ich meine Bewertungen entweder noch drastischer formulieren müssen um den Leserschnitt zu halten oder aber ich muss von diesen Spielkommentaren in Zukunft abstand und von vielen Lesern Abschied nehmen müssen. Denn es wird mich wahrscheinlich eine große Zahl von Lesern kosten wenn das erwartete ganz „große Popcornkino“ ausbleibt.

Was die Suchbegriffe angeht die in diesem Monat den Weg auf meinem Blog gewiesen haben, so gab es wirklich einige Highlights! Die klassischen sexuell motivierten anfragen a la „Bdsm auspeitschen schönes Mädchen“ hauen niemanden mehr um. Fast schon naiv niedlich ist hingegen die unschuldige Anfrage „Wie ficke ich in second life“. Das man mich für einen fiesen Vamp hält ist hoffentlich nach der Suchanfrage „Cori lack und leder“ klar. Mein persönlicher Sieger ist aber „Coris für menschen hilfe“. Als ich den gelesen habe dachte ich an ein Heer von Clon-Coris die für die Menschheit unterwegs ist und den Menschen Gutes tut und ihnen Hilfe zu Teil werden lässt. Mann kann es natürlich auch so verstehen „Coris für Menschen?! - Hilfe!!!!“ Der Häufigste Suchbergiff in diesem Monat war „Sklaverei“.

Die meisten Leser kamen auch diesen Monat wieder aus Deutschland. Den Kampf um Platz 2 entscheid diesen Monat wieder knapp die Schweiz für sich und ich freue mich über Klicks aus den Niederlanden und Indien!

Ich freue mich mit Euch auf den Monat August und über das jetzt endlich schöne Wetter in Deutschland, Danke dass ihr meinen Blog verfolgt und bleibt mir weiter gewogene Leser!

Eure
Cori