Mittwoch, 18. März 2020

SL und viele Avatare

Vor, puh einigen Monaten war ich mal wieder in SL. Es ist sonderbar, dass ich seit locker drei Jahren einen echten Widerwillen verspüre überhaupt online zu gehen. Das liegt sicher daran, dass mein Computer einfach mal alt geworden ist und ich mich in SL kaum bewegen kann.


Jedenfalls muss ich jedes mal, wenn ich mich mal einlogge, erst mal einen neuen Viewer installieren weil der alte nicht mehr akzeptiert wird und dann natürlich alles erst mal von vorne lernen. Wie setze ich mich wo hin, wie teleportiere ich zu einer anderen Sim und so weiter.


Trotzdem habe ich die Pyrana wieder gefunden. Das freut mich immer wieder aufs Neue, dass es diese Gruppe noch gibt, die ich immer noch als "meine" Gruppe empfinde. Haltet die Ohren steif Mädels.


Allerdings kam mir, bei meinem letzten längeren Gespräch mit einer guten Freundin, ein Sachverhalt zu Bewusstsein, den ich selber gar nicht wirklich bemerkt hatte.


Alts! Ich habe mich selber früher tierisch über Alts aufgeregt. Aber ich muss gestehen, dass ich selber inzwischen einen ansehnliche Zahl an alternativen Avataren erschaffen habe. Erstaunlich war, dass meine Freundin, sich an mehr dieser Avatare erinnern konnte als ich. Ich selbst kann mich nur noch an Esem Destiny, Cori Panthar, TwoADay und Blue Komarov, Ecem erinnern. Dabei kann ich Cori sicher als meinen definitiven Hauptavater benennen, die anderen waren wohl eher untaugliche Versuche mal aus der streitbaren Rolle von Cori auszubrechen. Da man aber offenbar weder im echten Leben noch in der virtuellen Version so richtig gut aus seiner Haut. Ich glaube die meisten Avatare habe ich vor Jahren gelöscht oder schlicht vergessen, dass sie zu mir gehören.


Der entscheidende Fehler den ich dabei gemacht habe war wohl der, dass ich geglaubt habe, dass meine SL-Freunde sich weniger hintergangen gefühlt haben, als ich, wenn ich in Verkleidung eines Alts bei ihnen war.


Nun bin ich so lange raus aus Gor und doch muss ich immer wieder an die aufregende Zeit denken, als ich fast nichts anderes mehr kannte. Wenn mir der Kampf gegen die Gruppe Haudraufundplatt wichtiger war als Abendbrot zu essen, oder einen Vortrag vorzubereiten.
Es ist mir heute unbegreiflich wie ich manchmal 10 Stunden am Tag in SL sein konnte. Lager bauen, RSP machen, Kämpfen und so weiter.
Mit meinem Sohn wurde die Zeit für SL knapp und ich bin dankbar dafür.


Immerhin war ich eine Zeitlang mal so verrückt, dass ich, als ich auf einem Kongress war mal eben in einem Computerladen in Mannheim kurzerhand einen Laptop kaufte, nur am Abend da zu sein. Den Laptop habe ich heute noch, nur ist er eben inzwischen in die Jahre gekommen. Heute macht es mir nichts aus, am Abend einfach mit meinem Sohn einzuschlafen. Aber jetzt stecke ich in diesem ganzen Rollenspiel halt auch nicht mehr drin.


Aber die Zeit fehlt mir trotzdem irgendwie. Ich denke sehr gerne zurück an die Sims von damals. Südland, Ivalo, Anango und wie sie alle hießen. Wäre schön sowas mal wieder zu finden und sich nochmal so sehr in so einer Welt verlieren zu können.


Mal sehen, momentan gebe ich sehr viel Geld für Haus und Kind aus. Aber vielleicht bleibt ja irgendwann mal wieder etwas Geld für einen neuen Rechner übrig und dann werde ich sicher mal wieder ein oder zwei Ausflüge nach Gor machen.


Und nicht zu vergessen: Vielleicht gibt's zu dem neunen Cyberpunk 2077 ja einen Multiplayerversion. Das wär was, denn ich muss zugeben, dass mich Dark-Future schon immer sehr gereizt hat!


In diesem Sinne


Eure
Cori

Dienstag, 17. März 2020

Nur noch Corona!


Meine Güte! Wenn man die aktuelle Berichterstattung verfolgt, kann man den Eindruck gewinnen, dass wir einen Schritt vor der Apokalypse stehen. Live-Ticker zählen die Infizierten und die Toten. Immer neue Horrormeldungen aus Italien, Notstandsausrufung in Spanien, in jeder Fernsehsendung erklärt ein Experte was demnächst auf uns zukommen wird und ein Szenario ist schlimmer als das andere. Da kann einem schon Angst und Bange werden.

Gerade jetzt, ist der Moment der Wahrheit gekommen, in dem wir Ärztinnen und Ärzte beweisen können, ob wir unser gutes Gehalt auch wert sind. Aber nicht nur wir MedizinerInnen sondern auch die Damen und Herren der Medienvertreter sollten in diesem Tagen ihrer Verantwortung gegenüber der Gesellschaft endlich ernstnehmen und nicht die öffentliche Ordnung für die Quote opfern.

Damit will ich nicht sagen, dass man die aktuelle Variante des Coronavirus nicht ernst nehmen sollte. Aber bitte laßt uns die Sache realistisch betrachten. Ich lese immer wieder von der „neuen Lungenkrankheit“ das ist falsch und suggeriert, dass wir es mit einem völlig unbekannten Gegner zu tun haben. Haben wir aber nicht. Die Coronavireden sind sei ewig und drei Jahren bekannt. Allein haben wir es offenbar aktuell mit einer fraglich etwas pathogeneren Variante zu tun.

Aber nicht jede Erkältung die aktuell irgendwo auftritt hat etwas mit Coronaviren zu tun. Husten, Schnupfen, Fieber, kurz Grippe, wird auch u.a. von Influenza-Viren, RS-Viren und Rhinoviren verursacht und bereits seit mindestens 2005 finden wir bei jeden 6 bis jedem 20. Abstrich im Rahmen einer akuten Atemwegserkrankung regelhaft Coronaviren!

Bei der letzten Influenza-Epidemie starben allein in Deutschland zwischen 5000 und 25000 Menschen, nach Schätzungen des RKI. Da müssten doch Leichenberge in den Straßen aufgeschüttet worden sein. Das wir bestimmt vor 100 Jahren. Nein, das war 2015. Das hat in Deutschland kein Mensch zur Kenntnis genommen. Vor 102 Jahren gab es in der Tat auch eine Influenza-Pandemie, nämlich die spanische Grippe, die in der Tat mehrere Millionen Todesopfer forderte. Kürzlich verwies ein Elternteil in der Klasse meines Sohnes darauf und mahnte zur äußersten Vorsicht mit dem Coronavirus. Allerdings sind die Lebensumstände heute anders als vor 102 Jahren und wir haben außerdem gerade keinen Weltkrieg mit prekärer Versorgungslage.

Außerdem haben wir in Deutschland ein deutlich besser ausgebautes intensivmedizinisches System mit aktuell rund 25000 Betten, was im Bedarfsfall wohl aber bis auf über 30000 Betten ausgebaut werden kann.

Ja, das Coronavirus macht krank. Aber es ist bisher nicht die Bohne bewiesen, dass es kranker macht als all die Grippen in den Jahren zuvor! Wir testen nur zur Zeit viel mehr und dadurch finden wir natürlich auch viel mehr.    

Als ehemalige Intensivmedizinerin und inzwischen Psychiaterin kann ich nach rund einem Monat der Coronakrise mit Sicherheit sagen, dass wir als Menschheit das Coronavirus relativ Problemlos überstehen werden. Es wird wie jedes Jahr einige Tausend, vielleicht auch Zehntausend Menschen das Leben kosten, aber medizinisch ist das Virus ausmeiner Sicht nicht gefährlicher als die anderen Viren. Die volks- und weltwirtschaftlichen Schäden werden mit jedem Tag deutlich schwerer.

Darum: Betreibt ruhig alle anwendbaren Hygienemaßnahmen. Desinfiziert die Hände, tragt Schals, trinkt Orangensaft aber um Himmelswillen lasst die Kinder wieder zu Schule und in die Kitas gehen, erweckt nicht dauernd den Eindruck man könne ohne 5-lagiges Klopapier nicht überleben und lasst uns anfangen wieder ein normales Leben zu führen, nur eben mit etwas mehr Händedesinfektion.

Zu dem Thema kann ich sehr die Statements meines Kollegen Herrn Dr. Wolfgang Wodarg empfehlen und die Aussage dort ist klar und eindeutig:
Es besteht kein Anlass zur Panik! Wer jetzt Panik schiebt, wird in einem halben Jahr erkennen wie lächerlich er sich gemacht hat.


Und an alle die jetzt Antibiotika und Klopapier horten:


1. Corona macht keinen Durchfall!!! und
2. Viren kann man mit Antibiotika nicht bekämpfen! 


In diesem Sinne


Eure
Cori

Dienstag, 14. August 2018

Mich ärgert...

..die Häme und Sensationsgier, die gerade über Jan Ullrich ausgekippt wird. Mit sensationslüsternem Blick verfolgen die Medien den Absturz ihres einstigen Lieblings und übersehen dabei dass es genau diese Verhalten, diese Doppelmoral ist, die es ihm immer schwerer machen wird den Weg in ein geordnetes Leben zurück zufinden.

Ein Kollege sagte neulich zu mir, es ist wie mit den Gladiatoren früher in Rom. Die wurden auch, nach jedem Kampf mit allen Mitteln wieder so fit gemacht, dass sie weiter kämpfen konnten. Ein unedlicher sich immer wiederholender Kreislauf aus dem es eigentlich nur zwei Möglichkeiten gab zu entrinnen. Entweder den Tod oder man schaffte es so populär zu werden dass man durch Übergabe eines hölzernen Schwertes, als verdienter Kämpfer in die Freiheit entlassen wurde.

Das Problem ist, dass Jan Ullrich nie dazu vorgesehen war, ein hölzernes Schwert zu bekommen. Als er die Tour gewonnen hatte, da liebte man ihn und setzte sofort die Erwarung in ihn dass er auf 10 Jahre der unangefochtene Dominator sein würde. Das war sein Ziel das er hätte erreichen müssen. Aber da hat er nie. Es ist ihm nie gelungen ein zweites Mal die Tour zu gewinnen. Also war er nicht dazu gedacht zu einer Legende zu werden. Er war dazu gedacht die Geldmaschine Radsport zu befeuern. Dominierende Helden wurden andere. Armstrong zum Beispiel. Der bekam von der UCI das hölzerne Schwert. Erst als er sich schließlich zu einem Comback anschickte da wurde es den Machern zu bunt und sie ließen ihre schützenden Hände um Armstrong sinken. Der Skandal flog auf und der Voldemort des Radsports war geboren.

Doch im Ernst: Wer glaubt ernsthaft, dass man mit einem Stundenmittel von 30 Stundenkilometern die Alpen hinauf fährt wenn man nur Müsli, Bananen und Wasser zu sich nimmt? Niemand. Das hat nie irgendjemand der irgendwas von Leistungssport versteht ernsthaft angenommen.
Die Gesellschaft will einerseits Helden und lädt dazu ein, dass man sie, nur um ein Heldenmythos zu generieren auch gerne betrügt und ihnen die Mär vom sauberen Radsport erzählt. Aber Gnade Gott einer lässt sich erwischen und man muss die Heldengeschichte zur Betrugsgeschichte umschreiben!
Das ist doppelzüngig und niederträchtig.

Und Jan Ullrich? Der Mann hat nie etwas anderes in seinem Leben gelernt als Rad zu fahren. Der hat keine Strategien wie er sich nun, wo er nicht mehr so gut und schnell Radfahren kann, positive stärkenden und stützende Lebensinhalte aufbauen kann. Wie denn auch. Er kann nur schwer sagen dass er gerne eien Volkshochulkurs besuchen will um experimentelle Malerei zu lernen.

Aber die Geldhaie die sind weiter an ihm dran. Menschlich ist er ihnen völlig egal. Doch in dieser Batterie ist noch genug Saft um wenigstens aus seinem Absturz noch Geld und Kapital zu machen. Himmel welche B,C, X und Y Promis sich jetzt alle zu Wort melden und angeblich ganz dicke Freunde von Herrn Ullrich sein wollen oder zumindest Experten für Drogenkonsum, Entzug oder sonstewas sind.

Das was Ullrich jetzt braucht, ist ein ordentliche Klinik. Er braucht Ruhe vor der Öffentlichkeit und vor allem braucht er ein oder zwei echte und treue Freunde die ihm ehrlich helfen, ohne direkt eien exklusivgeschichte an die Bild zu verkaufen.

Auch wenn ich den Toursieg von 1997 nicht live verfolgt habe und auch wenn ich etws traurig bin dass er nicht den Weg in unsere Klinik gefunden hat, so wünsche ich Jan Ullrich bei der nun anstehenden härtesten Etappe seines Lebens viel Erfolg und Durchhaltewillen. Hoffentlich gelingt es ihm sich mal für zwei drei Jahre ganz aus der Öffentlichkeit zu verabschieden und nur sein Ding zu machen. Denn jeder Mensch kann sich selbst heilen wenn man ihm nur den Raum, die Zeit und die Möglichkeiten dazu gibt.

Alles gute Jan Ullrich.

Mittwoch, 8. August 2018

Schön und erstaunlich….


Nach sehr langer Zeit habe ich endlich mal wieder meinen gepixelten Fuß in Second Life und nach Gor gesetzt. Insgesamt beträgt meine Gor-Abstinenz jetzt wohl in etwa 2 bis drei Jahre.

Natürlich musste ich annehmen, dass längst nicht alle vor Begeisterung "Hipp-hipp-Hurra“ schreien wenn Cori wie Kai aus der Kiste wieder auftaucht. Besonders, nachdem die jetzigen Führungskräfte der Pyrana ziemlich intensiv gearbeitet haben um wieder einen lebendigen und auch ein Stück weit bekannten Stamm zu schaffen, nachdem ich bei meinem letzten Besuch, vor etwa einem Jahr noch notieren musste, dass kaum noch jemand auf Gor die Pyrana kannte oder wusste, dass es sie mal gab.

Trotzdem war ich doch beeindruckt von der Vehemenz der Ablehnung die mir unmittelbar entgegen schlug. Es wird ein langer Weg werden, mir das Vertrauen wieder zu erarbeiten, das nötig ist um wieder ein echter Teil des Stammes zu werden. Zur Zeit bin ich wohl sowas wie Mitglied auf Probe. Nun, damit musste ich wohl rechnen. Schwierig wird das ganze Unterfangen vorwiegend deshalb weil mich in etwa zwei Wochen der Alltag wieder einholen und meine Onlinezeit begrenzen wird.

Überwogen haben aber eindeutig die schönen Eindrücke. Es war toll alte Bekannte wieder zu treffen sich mit ihnen auszutauschen und zu bemerken, dass man nach einer langen Abwesenheit doch noch nicht überall und gänzlich in Vergessenheit geraten ist. Manche schrieben mich an, anderen lief ich so über den Weg. Es war sehr schön.  

Die Pyrana haben den Sprung ins englischsprachige Gor geschafft und es sieht so aus als wäre dies ein richtiger und wichtiger Schritt gewesen. Das Camp ist völlig anders als ich es jemals geplant oder gebaut hätte, aber es hat einen sehr eigenen Aufbau und ist daher sehr schön.
Ich denken zu verdanken ist dieser Erfolg, nach allem was ich gelesen habe der unentwegten Loo, die unermütlich die Fahne der Pyrana hochgehalten hat und dabei von der engagierten Okami unterstützt wurde. Auch unsere jetzige Se soll viel zum Bestand des Stammes beigetragen haben. Wahrscheinlich werde ich hierbei nicht alle gerecht, da ich nur sehr bruchstückhafte Informationen habe, aber mein ausdrückliches Lob, mein Respekt und meien Bewunderung gilt den Schwestern die es loyal zu den Pyrana gestanden haben. Es war ein berührendes Erlebnis zu sehen, dass die Gruppe bei deren Entstehung ich fast noch dabei gewesen bin, noch immer existiert.
Die Gepflogenheiten innerhalb der Gruppe haben sich sehr gewandelt und die Art des Spiels ist ebenfalls anders als noch vor zwei Jahren. Ich werde etwas Zeit brauchen mich in dieser „neuen Welt“ zurecht zu finden.  

Freitag, 22. Juni 2018

Ich finde dass….


...Claudia Neumann einen super Job als Kommentatorin macht! Ich will sie öfter hören!

…man Mesut Özil unterstützen sollte. Der Junge ist der beste Techniker im deutschen Team. Scheiß auf die Fotos mit Erdogan und vergesst mal den ganzen anderen Schnuckis. Jetzt ist WM und wenn der Mesut nun mal eine sensible Diva ist dann sollte man ihn auch so behandeln. Niedermachen kann man ihn auch nach der WM noch. Jetzt muss er erstmal Fussballspielen.

…viel zu viele Spiele langweilige Grottenkicks sind die am Ende 1:0 ausgehen. Wer hat eigentlich das Dogma aufgestellt dass eine Doppelviererkette die einzige Wahrheit auf dem Platz ist? Ich will wieder schnellen Fussball sehen. Was wie 8:3 oder sowas. Ja okay, die Russen bringen sowas zur Zeit….ganz überraschend. Dekanden lang nix los mit den Wolgakosaken und plötzlich ist WM und alles spielen wie die jungen Götter. Hat natürlich nix mit dem Staatsdoping zu tun weswegen der halbe Olympiakader der Russen gesperrt wurde. Bei den Britten ist der der Erfolg ja auch mit der Olympiade in London gekommen. Früher hatten die im Radsport nix zu melden und plötzlich fahren sie alles in Grund und Boden.

…Hummels eindeutig der bestaussehende Spieler der WM ist.

…REWE die scheiß Fussballbilder mal zum Kauf anbieten sollte! Aber jetzt wo mein Sohn mich bequengelt hat ihm so ein Sammelalbum zu kaufen würde ich das Album auch gerne voll bekommen können. Leider gibt’s bei unserem REWE keine Fussballkarten mehr. Frechhheit!

…das Wir uns nicht so aufregen sollten über den verpatzten Auftakt. Unsere hatten nur eben die falsche Taktik. Die Rechnung ist eben mal nicht aufgegangen. Sowas kommt vor. Viele hochgelobte Mannschaften haben bei der WM schon Schiffbruch erlitten. Überzeugt hat bisher nur Belgien, Frankreich und ja…man muss es sagen Russland.