Freitag, 23. Oktober 2015

Mach’s noch einmal, Pyrana



Beflügelt von dem schönen RP am Vormittag, stellten Bella und ich uns im frühen Abend des gestrigen Tages gleich noch einmal an die Landstraße und konnten zwei Nordmänner abfangen die dort des Weges kamen.

Leider weigerten sich auch die beiden den Wegzoll zu entrichten. Im Gegenteil, sie waren sogar so dreist sich selbst als Söldner der Oase der vier Palmen auszugeben, was eigentlich unsere Masche sein sollte. Schließlich, forderten die beiden von uns ein Siegel oder Wappen, damit man unsere Zugehörigkeit zur Oase belegen könnte, da kam es natürlich zum Kampf. Allerdings war der Beginn wirklich ziemlich sylisch, wie ich finde. 

Nordmann nickt Seinem Begeliter mal kurz und erweidert dann ruhig zu Cori: "Nun, zeige mir das Wappen des Emirs welcher Dich zu einem der seinen auszeichnet, erst dann werde ich Dir weiterhin Rede und Antwort stehen. Wenn dem nicht so ist muß ich Dich für Amtsanmaßung in Gewahrsam nehmen...  
Bella ruft zu Cori: Schau mal, die Admirale verdienen anscheinend genausowenig wie wir, dass sie sich nichtmal zwei Kupfer leisten können
Cori Panthar: Äh mein Wappen? Ja klar....kein Ding....Moment
Cori Panthar kramt in ihrem ihrem Köcher 
Zweiter Nordmann zieht die Stirn kraus während sich seine Augen leicht verengen: Er schaut nun gespannt auf Cori.
Cori Panthar: Ah hier ist es ja...schau! Auf meiner Pfeilspitze steht es!


Dann ging der Kampf los, den wir bedauerlicherweise sang und klanglos verloren. Ich sollte vor einem Kampf vielleicht die Graphik runter schalten und wirklich wieder mehr üben gehen.

Apropos gehen, momentan gehe ich nirgendwo hin, denn diese beiden ehrenwerten Schurken verschleppten mich direkt erst mal in den Norden wo ich jetzt in einem Käfig vor mich hin friere. Bella haben sie dort an einen Baum gebunden. Theoretisch wäre das eine große Hilfe, denn dann kann sie Verstärkung holen und eine Rettung organisieren. So wie es zur Zeit aber um die Personaldecke unserer Truppe bestellt ist sehe ich da eher düsteren Zeiten entgegen.

Egal, ich freue mich erst mal auf das RP hier im Norden und habe gleich zwei Mal an einem Tag bewiesen dass es doch noch RP in Südland gibt.      

In diesem Sinne

Eure Cori

Donnerstag, 22. Oktober 2015

Siehste? Geht doch!


Heute lungerte ich so ein wenig in unserem zunehmend verwaisenden Camp herum, als sich ein Krieger anschickte die Straße durch Südland zu bereisen. Dieser wurde natürlich umgehend aufgebracht und ich bot ihm an dass er so eine Art Reiseversicherung bei mir kaufen können um seinen Reise nach Vier Palmen sicherer zu gestalten. Er lehnte natürlich ab weswegen ich nach einer Abkürzung auf ihn wartete und ihm einen Hinterhalt legte.



Das Gefangenen-RP dass ich dann mit diesem Krieger hatte war aus meiner Sicht sehr sehr gut. Ich konnte endlich mal diese völlig zerrissene Seite von Cori zeigen, die eigentlich völlig wuschig auf einen Mann ist, andererseits aber einen totalen Ekel vor Männern, Sex und ihrer eigenen Weiblichkeit empfindet.

Am Ende zog Cori dann in die rote Tunika des Kriegers gehüllt von dannen und ließ den geschundenen Mann nackt und Gefesselt im Wald zurück. Ich hoffe dass ich damit genug Schande auf die Kriegerkaste im Allegemeinen und diesen Krieger im Speziellen gehäuft habe um mir diese dieses kleine Intermezzo nicht einfach durchgehen und kommt mal wieder durch unseren Wald.
  
Als Randnotiz muss ich feststellen, dass es mir ganz ohne einbeziehung einer größeren Gruppe gelungen ist ein sehr schönes und erfüllendes RP hin zu bekommen und das alles im totgeglaubten Südland. Wer also sagt dass in Südland einfach nix mehr geht, dem sei hiermit verkündet: Geht doch.

In diesem Sinne 

Eure Cori

Dienstag, 20. Oktober 2015

Und die Welt dreht sich immer noch



Ich hatte befürchtet dass, nach meiner langen Abwesenheit Gor irgendwie aufgehört hat sich zu drehen. Hat‘s aber zum Glück nicht. Der allgegenwärtige Niedergang ist konstant fortgeschritten, aber es passiert immer noch etwas auf Gor.

Zum Beispiel bei den Arquana. Die wurden nämlich kürzlich von den Belnendtruppen, samt deren Freunden auseinander genommen und nahezu komplett versklavt.
Dieses aus belnender Sicht sicher sehr freudige Ereignis veranlasste den Kommandanten Bo dazu, mich höchst persönlich darüber zu informieren. Außerdem schilderte er mir bündig und sturkturiert, dass die Pyrana das selbe Schicksal ereilen wird, sofern wir uns nicht aus ihren Handelswegen raushalten werden.

Selbstverständlich konnte ich bei so einer Offerte nicht einfach klein bei geben und habe natürlich erstmal die Klappe aufgerissen. Spannend wird jetzt was weiter passiert: Sofern wir Belnend nicht auf die Füße treten wird’s wohl nicht so dramatisch. Sollten wir allerdings anfangen Rabatz zu machen, was irgendwie eher dem Naturell der Pyrana entspricht, dann könnte es lustig werden.    

Montag, 19. Oktober 2015

Doch noch ein Wort



Neulich machte mich ein Kommentar in meinem Blog darauf aufmerksam, dass ja die Arder Südland verlassen haben und jetzt irgendwo anders einen Neuanfang wagen wollen. Der Kommentar deutet dabei auch darauf hin, dass wir ja nun als einziger Stamm in Südland übrig geblieben sind und implizierte dass diese bei uns sowas wie Erleichterung auslösen müsse.

Dazu kann man nur sagen: Nee, tut‘s nicht und sollte sich das Manöver der Arder als erfolgreich erweisen, wäre es durch aus auch eine Option für die Pyrana. Denn das Problem an dem alle Panthergruppen leiden ist: Es gibt keinen Nachwuchs mehr auf Gor.

Da sich „Gor evolved“ gegen „BtB“ durchgesetzt zu haben scheint, spielen die wenigen weiblichen Neuankömmlinge eben lieber mit ihrem Freund zusammen in einer GE Outlaw- oder Piratengruppe wo man sich nicht so lange mit Gor und seiner Gesellschaft, seinen Sitten und Gebräuchen auseinander setzen muss, sonder wo man eben einfach drauf los spielen kann und vor allem noch zusammen spielen kann.

Ansonsten verirren sich heutzutage nur noch Alts bekannter Spieler nach Gor. Es gibt eine Reihe von Urgesteinsspielern. Die die eben schon Jahre dabei sind und die ihre Gruppe auch nicht mehr wechseln. Der ganze Rest wechselt mal hier hin mal dort hin oder wechselt nicht und spielt lieber mal mit diesem und mal mit jenem Alt.

Naja und dann gibt es bei den Panthern natürlich noch das Problem der Zersplitterung. Sobald eine Gruppe groß genug wird tickt regelmäßig eine Mitspielerin aus und fühlt sich auf einmal dazu berufen, einen noch viel besseren größeren und schöneren Stamm zu erschaffen. Dann wird ne weile innerhalb des eigenen Stammes rumagiert und schließlich trennt man sich mehr oder weniger im Guten und die wegziehende Schwester nimmt drei oder vier Getreue mit und gründet einen neuen Stamm.

So sind aus dem urspünglichen Pantherstamm die Seraka, die Arquana und die Torvis hervor gegangen. Aus den Arquana spalteten sich die Sa sa'ng fori, die Se'Var Samburu und die Pyrana hervor und aus den Pyrana spalteten sich die Arder, die Ja'hesa Catori, die Sa me Tri'Shena sowie eine weitere Gruppe unter der Führung von Sina Mai ab, deren Namen ich leider wieder vergessen habe. Kaum eine der oben genannten Gruppen existiert überhaupt noch und wenn sie noch existieren kann man die aktiven Mitglieder meistens an einer Hand abzählen.

Übrigens, dass ist nur der Teil des Pantherstammbaumes den ich kenne. Da ist nicht die Geschichte der Wakanda, der Centipedes, der Toreii oder der da Silva enthalten.
Das was den Panthergruppen zur Zeit fehlt, ist ein Annäherungsprozess. Das was fehlt, ist dass die kleinen Gruppen, sich für Fusionen öffnen. Aus meiner Sich sind die Spannungen zwischen den Arder und Pyrana soweit abgebaut, dass man durch aus auch wieder über eine gemeinsame Lösung nachdenken kann.

Zumal die Hauptakteure des großen Krachs, Katu, Jess und meine Wenigkeit ganz oder zunehmend inaktiv auf Gor sind. Katu ist ganz raus und Jess und ich….

Tja, ich könnte jetzt ewig viel zu Jess und mir schreiben. Wie ich damals Dinge gesehen habe wie ich sie heute sehe. Aber das ist eigentlich etwas, dass nur mich und Jess etwas angeht und ich glaube, wir beide haben da einen ganz guten Modus gefunden wie wir miteinander umgehen.

Den Ardern wünsche ich, so wie jedem anderen Stamm und jeder anderen „alten“ Gruppe auch, dass sie neue Mitglieder finden und ihren Neuanfang schaffen werden.   

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Sieh an, sieh an...

Wer bereits jauchzte und frohlockte, dass eine lästige Pyrana los zu sein, dem sei hiermit verkündet: Dem ist nicht so.
Ja, ich habe mich vorgestern doch tatsächlich mal wieder ins Second Life begeben und nach Gor gewagt. Zwar ist bei meinen lieben Pyrana zur Zeit wirklich nicht viel Betrieb, aber dadurch unterscheiden sie sich nicht von dem ganzen Rest von Gor.
Die Gründe dafür auszuleuchten will ich anderen und fleißigern Geistern überlassen. Für mich war bemerkenswert, dass ich doch tatsächlich unmittelbar Zeugin und Ziel eines Raids wurde.

Die Sun of Silence Outlaws gaben sich die Ehre und führten direkt mal eine schneidige Attacke vor. Leider gab ich dabei keine allzu formidable Kampfleistung ab. Zum einen wurde ich von der Tatsache überrascht, dass unsere Camptür nicht mehr auf geht wenn man dagegen läuft und konnte daher auch schlecht die trickreichen Schlossknacker verscheuchen die vor dem Tor standen.

Ich beschloss nun, mich in alter Tradition, stolz und aufrecht auf dem Wall stehend dem Feind und seinem Pfeilehagel zu stellen. Dieses stellte sich unlängst als Schnapsidee heraus, denn ich wurde dermaßen eingedeckt, dass ich, in dem Versuch den Geschossen auszuweichen, promt von eben jenem Wall herunterstürzte. Leider auf der Außenseite. Ohne Kenntnis ob unser Camp für solche Fälle über einen Noteingang verfügt, näherte sich meine Kampfteilnahme rasant dem Ende.

In der verzweifelten Hoffnung dass mein Mauersturz im allgemeinen Durcheinander nicht bemerkt worden sein könnte, versuchte ich mich in Richtung des Handelspostens abzusetzen, musste aber bald darauf feststellen, dass ich von zwei Gesetzlosen verfolgt wurde.

Manchmal produziert mein Gehirn ganz aberwitzige Einfälle, besonders dann wenn ich unter Stress stehe. Und so flüsterte mir mein Cerebrum in dieser Situation ein, dass meine Schwestern ja jetzt in der Überzahl waren wenn ich zwei der Angreifer auf mich gezogen hatte, sollte es mir also gelingen wenigstens einen auszuschalten, könnte ich den zweiten wenigstens lange genug aufhalten um meinen Schwestern am Lager den Sieg zu ermöglichen. Also stellte ich meine wilde Flucht ein und wendete mein Antlitz dem Kampfe zu.

Leider war meine erste Verfolgerin eine etwa ebenbürtige Schützin und da ich bereits durch die Treffer auf dem Wall und den anschließenden Sturz in Mitleidenschaft gezogen war, sank ich kurz darauf benommen in den Staub.

Erstaunlich weitsichtig, verzichteten die S.o.S.-Outlaws im Nachgang auf eine Erstürmung unseres Lagers und schleiften mich in ihre Burg.
Das dortige RP war kurzweilig. Keine extravagante Feinkostküche, aber immerhin solide Hausmannskost und man wurde satt.

Problematisch hierbei ist einmal mehr das Rollenkonzept der Outlaws an sich. Wer meinen Blog verfolgt, weiß, dass ich, sofern es sich nicht um eine Panther-Gruppe handelt, ein Problem mit weiblichen Führungspersonen auf Gor habe. Das gleiche gilt für Frauen die andere Waffen einsetzen als eben jene berühmten Waffen der Frau.    

Denn dadurch, dass ich es mit als Frau mit einer Frau zu tun hatte, die darüber hinaus auch mal einen eher halbherzigen Versuch unternommen hatte in unserer Gruppe zu landen, entspann sich lediglich ein Standartgeplänkel darüber wer die verdorbenere Schlampe ist. Was bei einer halbnackten Wilden, die am liebsten ein Mann wäre, und einer waffenstarrenden, hosentragenden, unter gesetzlosen Männern lebenden, unverschleierten Outlawburgbewohnerin, doch eher surreale Züge annimmt.

Vor meiner langen Gor-Pause hätte ich nun gegen Outlaws, Piraten, Mannsweiber, Mambas und alle anderen Gor-Komödianten gewettert, doch inzwischen muss man sagen, dass man sich einfach nur mit dem neuen Gor abfinden muss und schon kann man auch aus so einem, von BtB-Fundis belächelten Eipsödchen seinen Spaß ziehen. Und Spaß hat es, denke ich, allen gemacht.

Wirklich bemerkenswert und ausgesprochen entspannend war, dass sich keine Seite über irgendeinen Regelverstoß aufgeregt hat, weder während oder nach dem Kampf. So gesehen war alles super. Am Ende gab es noch einen Raid irgendeiner Panthergruppe auf die S.o.S. in dessen Zuge ich eher aus Versehen befreit wurde und damit endete dieser überraschend unterhaltsame Abend.

Danke an die S.o.S., wir hoffen dass wir uns irgendwann mal revancieren können.